Sanierung des Hauses der Rosenkranz-Schwestern in Beit Jala

Hintergrund

Die Stadt Beit Jala liegt nur zwei Kilometer von der Geburtskirche in Bethlehem entfernt. Das Lateinische Patriarchat besitzt in der Nähe des al-Manshia-Platzes in Beit Jala eine Klosteranlage mit einer Pfarrschule und einer weiterführenden Schule, die von den Schwestern des Rosenkranzordens geleitet werden.

Projektbeschreibung

Die Wohnung der Rosenkranzschwestern ist derzeit in höchstem Masse renovierungsbedürftig. Um die wichtigsten Arbeiten durchzuführen, müssen als erstes Fragen zur Funktionalität der Räume, zur Wasserdichtigkeit, zur Installation von Klimaanlagen und Heizgeräten und zu den elektrischen Anlagen abgeklärt werden.

Das Haus ist nicht isoliert. Daher wird es in seinem Innern im Winter sehr kalt und im Sommer unerträglich heiss. Zudem ist das Dach nicht mehr wasserdicht. Die Stromversorgung reicht nicht, um selbst die minimalsten Anforderungen der Schwestern und des Schulgebäudes zu erfüllen. Die grundlegendsten Sicherheitsanforderungen für das Haus bezüglich Elektrizität können nicht eingehalten werden.

Das Lateinische Patriarchat hat sich des Problems der Schwestern angenommen und ein Ingenieurteam beauftragt, einige Verbesserungen am Haus vorzunehmen. Dazu zählen folgende Massnahmen: Teilnachrüstung für die Stromversorgung durch das Elektrizitätswerk, allgemeine elektrische Arbeiten einschließlich Erdungsarbeiten zum Schutz der elektrischen Verteilung, ein Feuerlöschsystem sowie die Installation von Notlicht. Zudem sollen Wartungsarbeiten für das Haus durchgeführt werden, zu denen auch die Reparatur des undichten Daches gehört. Die Undichtigkeiten von Sanitäranlagen und Heizkörpern soll in Ordnung gebracht werden. Schliesslich sind für das ganze Haus verschiedene Malerarbeiten geplant.

Das Projekt, das dazu führt, den Schwestern wieder eine menschenwürdige Unterkunft zu bieten, dauert 6 Monate.

Ein Mitglied der Schweizerischen Statthalterei hat sich bereit erklärt, das Projekt vollumfänglich zu finanzieren.

Donata Krethlow-Benziger, Juni 2019

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