MariasteinDie jährlichen Besinnungstage finden nicht mehr in Wislikofen statt sondern in Mariastein statt.

Ab 2015 -dieses Jahr vom 13.-15. November in Quarten- immer an einem anderen Ort. Organisiert jeweils von einer Komturei.

 

 

Auf romantischen Felsen des an Höhlen und Klüften reichen Jura-Gebirges erhebt sich heute das Heiligtum der Mutter Gottes von Mariastein, das wie ein Leuchtturm hinausschaut in die nahe Umgebung, aber auch geistiger und seelischer Leuchtturm ist für Tausende von Menschenherzen aus verschiedenen Ländern. Und merkwürdig! Je mehr die Gottlosigkeit in der Welt um sich greift und sich breit macht, desto mehr pilgern treue Christusjünger hin zum Gnadenthrone der göttlichen Mutter, den sie einst vor Jahrhunderten sich selbst auserwählt und durch ihre Erscheinung geheiligt hat.

 

Eine ganz eigenartige Poesie umgibt den heiligen Ort Mariastein. Obwohl nicht fern von der Grossstadt Basel, liegt eine wunderbare Ruhe über dem hl. Felsen und seiner romantischen, zur Andacht stimmenden Grotte, und der Pilger fühlt sich geborgen und gehoben in der Felsenkapelle von Mariastein. Nicht nur äussere Poesie umgibt das Heiligtum, nein, die ganze Entstehungslegende atmet überirdisches Walten auf dem hl. Berge.

 

Nicht können Tag und Jahr des Ursprunges der Wallfahrt von Mariastein genau angegeben werden -- man nimmt das Jahr 1380 an --, aber gar lieblich ist die Schilderung der Entstehung des mariasteinischen Gnadenortes.

 

Der alte Kloster-Geschichtsschreiber P. Dominicus Ginck erzählt in seiner, aus dem Jahre 1693 stammenden Chronik folgende Begebenheit: