Im Auto - Zug - auf andre Weisen -
konnte man nach Salzburg reisen.
Das Ziel war ja für alle gleich:
im wunderschönen Oesterreich.
Ob Ritter, Dame, Arzt, Chirurg:
der Treffpunkt war für sie Salzburg.


Im Nonntal, Mönchs-, und Festungsberg,
fühlst du dich keinesfalls als Zwerg.
Vergiss doch alles Ungemach -
und werde froh an der Salzach!
Ja, schon der Begrüssungsabend
war für alle sehr erlabend.


Ganz herzlich wurden wir begrüsst
und so der Aufenthalt versüsst.
Enz. Kandidatinnen und Kandidaten
liessen uns nicht lange raten,
stellten sich kurz und bündig vor,
sei es als Bass, Sopran, Alt und Tenor.


Beim Buffet dann - im Festspielhaus
erlebten wir den ersten «Schmaus»
Die Vigil war etwas spät:
Treffpunkt: Theologische Fakultät!
Tief und würdig bereitete uns vor:
Pier Giacomo Grampa, unser Grossprior.


Investitur - ob Weihe oder Ritterschlag -
für Frau und Mann ein Gnadentag!
Am Morgen schon, beim Festkapitel:
Auslege-Ordnung - ohne Knittel!
Mit barocken Streicher-Tönen
liessen alle sich verwöhnen.


Pontifikalamt und Investitur:
Der Dom-Einzug: ross Prozedur
mit Schweizer-Fahne und Standarten
Viele konnten’s kaum erwarten.
Direkt aus Rom, Edwin Kardinal O’Brien,
zum Ritterschlag - und für alle Weihen.


Für Neu-Investierte und für Pate Otto
gab’s `ne schöne Gruppen-Foto,
natürlich mit der Geistlichkeit -
bestimmt auch für die Ewigkeit.
Dann : feierlich Auszug nach Sankt Peter
und Hinweis zum Fest-Essen und für später.


In der fürsterzbischöflichen Residenz
erlabten sich viele - auch Fähnrich Enz.
In den historischen, prächtigen Räumen
konnte man plaudern - oder gar träumen.
Doch denk: Sic transit gloria mundi!
Das gilt für Kranke und für Gsundi!


Salzburg ade - doch vorher geht er
noch in die Erz-Abtei Sankt Peter.
Messe mit Stiftsmusik von Haydn ,
Musikgenuss wird nie verleiden!
Im Stiftshof war - mit Agape - Schluss.
Die Rückschau heut noch Hochgenuss!

 

August Keller